So, jetzt geht’s ans Eingemachte – im wahrsten Sinne des Wortes: Ich habe zwei Ernährungsprogramme ausgefummelt, die Deine Kilos so richtig purzeln lassen: K49 und K99. Jedes Programm hat fünf ganz einfache Regeln, die genau erklärt werden. Mein drittes Programm, K149, ist eigentlich gar kein Programm mehr, sondern eine Handvoll Empfehlungen für eine gesunde Dauerernährung. Es schließt direkt an die Gewichtsabnahme an und leitet ein gesundes, genussreiches Leben ohne Jojo ein.

K49 ist ein ketogenes Programm und zunächst für zwei Wochen als Einstiegsprogramm gedacht.

  • es katapultiert Dich aus eingefahrenen Ernährungsweisen
  • es bereitet Deinen Körper optimal für die Fettverbrennung vor

K99 ist ein Low-Carb-Programm, mit dem sich langfristig und ohne ernährungsbedingten Mangel abnehmen lässt. Es ist durchaus auch ohne K49 anwendbar, auch, wenn es mit der Ketose als Einstieg deutlich leichter geht.

  • Wenn Du zwischendrin auf einem der gefürchteten Plateaus festhängst und Dein Gewicht nicht sinken will, kannst Du jederzeit für eine Weile auf K49 wechseln, das sollte den Gewichtsverlust wieder ankurbeln.
  • So toll es ist, schnell abzunehmen, achte bitte darauf, dass Du nicht über längere Zeit ZU schnell abnimmst. 500 g pro Woche sind genug. Dein Bindegewebe wird es Dir danken.
  • Verletze NIEMALS Regel 2! Du versaust Dir den ganzen Erfolg!

Bevor es mit dem Abnehmen losgeht, empfehle ich unbedingt eine gründliche ärztliche Untersuchung. Lass Deine Blutwerte nehmen (auch die Leberwerte) und Dein Herz kontrollieren. Denn falls Du Dich während des Abnehmens irgendwann unwohl fühlen solltest, hast Du Referenzwerte zur Hand, die schnell Aufschluss darüber geben können, an welcher Schraube man drehen muss oder ob es andere Ursachen gibt.

Vorab musst Du allerdings noch eine Aufgabe erfüllen: Formuliere Dein erstes, realistisches Abnehmziel so präzise wie nur möglich. Du kannst nicht loslaufen, ohne zu wissen, wohin.

Als ich mit dem Abnehmen anfing, habe ich mir eine Hose gekauft, in die ich gerne reinpassen wollte. Sie war zwei Größen kleiner als ich zu dem Zeitpunkt trug. Diese Hose war mein Ziel. Jeden Samstag habe ich mich gewogen, die Hose aus dem Schrank geholt und anprobiert. Am Anfang bekam ich sie gerade mal bis zu den Knien. Und jeden Samstag wiederholte ich dieses Ritual. Eines Tages konnte ich sie schon bis zur Mitte der Oberschenkel ziehen, und die Zeit, da ich sie hoch aber nicht zubekam, schien einfach nicht enden zu wollen. Dann, plötzlich, war ich auf einmal drin. Ich war so stolz und glücklich, das kannst Du Dir kaum vorstellen. Gut, erst drei Wochen später konnte ich da drin dann auch atmen, aber was war das für ein Moment!

Meine „Zwischenzielhose“ ist inzwischen deutlich zu groß geworden, aber ich ich liebe diese Hose. Sie hat mir geholfen, meine Entschlossenheit zu bewahren, denn sie war ein greifbares Ziel. Viel besser als eine Zahl, die ich natürlich trotzdem im Hinterkopf hatte, und extrem viel besser als „ich hätte gern weniger auf den Rippen“.